5 Tage im Paradies: Mein Galápagos-Erlebnis
- 21 Mai, 2026
- von Oliver Eberlein


Hoch in den peruanischen Anden versteckt liegt Choquequirao, ein atemberaubender Ort, der oft die „verborgene Inkastadt“ genannt wird. Anders als die weltberühmte Schwester Machu Picchu bleibt Choquequirao abseits der üblichen Pfade und bewahrt so ein Gefühl von Geheimnis und Abenteuer, das nur wenige Reisende erleben.
Umgeben von dramatischen Bergen und üppigen Tälern fühlt es sich an wie eine Reise zurück in die Zeit, ein unberührter Blick in die Genialität des Inkareiches. Während Machu Picchu täglich Tausende empfängt, sind es in Choquequirao nur wenige Besucher. Perfekt also für alle, die Ruhe, Authentizität und eine tiefe Verbindung zur alten Geschichte suchen.
Diese weniger bekannte „Schwesterstadt“ ist nicht nur Mauern und Terrassen, es geht um das Gefühl der Entdeckung, die Herausforderung des Aufstiegs und die Belohnung, dort zu stehen, wo nur wenige zuvor waren.
Wenn ihr davon träumt, Inka-Ruinen in Peru jenseits der typischen Highlights zu entdecken, dann ist Choquequirao das verborgene Juwel, das ihr nicht verpassen dürft.
Choquequirao, dessen Name in Quechua „Wiege des Goldes“ bedeutet, ist eine der letzten großen Städte, die während des Inkareiches erbaut wurden. Hoch über dem Apurímac-Tal thront ein weitläufiger archäologischer Komplex, der trotz seiner Abgeschiedenheit erstaunlich gut erhalten ist.

Historisch gesehen spielte Choquequirao mehrere Rollen: Es war ein heiliger Ort für Rituale, ein strategischer Militärposten und ein wichtiges landwirtschaftliches Zentrum mit riesigen Terrassen.
Seine Architektur, Plätze, Zeremonialzentren und raffinierten Wasserkanäle zeigen dieselbe Genialität, die die Inka zu legendären Baumeistern machte. Manche Historiker glauben sogar, dass Choquequirao eines der letzten Rückzugsorte des Widerstandes gegen die spanische Eroberung war.
Heute bietet Choquequirao euch nicht nur einen Einblick in die Geschichte, sondern auch grandiose Ausblicke: schneebedeckte Gipfel, Nebelwälder und Terrassen, die dramatisch die Berge hinabfallen.
Choquequirao ist mehr als nur eine Inka-Ruine, es ist ein Abenteuer für Wanderer, Kulturliebhaber und alle, die ein authentisches, menschenleeres Erlebnis suchen.
Im Gegensatz zu Machu Picchu, das täglich Tausende Besucher empfängt, könnt ihr hier in nahezu völliger Stille die Plätze und Terrassen erkunden. Seine Fläche ist sogar so groß wie oder größer als die von Machu Picchu, wobei vieles noch vom Dschungel verborgen ist.

Der Weg dorthin ist Teil der Magie: Die Wanderung führt euch durch tiefe Schluchten, Nebelwälder und über hohe Andenpässe, wo ihr Kondore, Kolibris oder vielleicht sogar Brillenbären erspähen könnt.
Für alle, die Peru abseits der Touristenmassen erleben wollen, ist Choquequirao die perfekte Mischung aus Geschichte, Natur und Abenteuer. Mit unseren personalisierten Peru Touren können wir diesen Trek problemlos in eure unvergessliche Peru-Reise integrieren.
Im Morgengrauen verlasst ihr Cusco und fahrt in die Berge. In Capuliyoc (2.900 m) erwartet euch ein spektakulärer Blick in den Apurímac-Canyon. Nach dem Mittagessen steigt ihr rund drei Stunden hinab bis nach Chiquisca (2.000 m), wo ihr bei einer herzlichen Familie übernachtet.

Ihr steigt hinab zum Apurímac-Fluss (1.450 m) und überquert die Brücke, ab hier beginnt der anspruchsvollste Teil: der Aufstieg nach Marampata (2.900 m). Am Abend leuchtet der Canyon im goldenen Licht.

Nach dem Frühstück erreicht ihr nach rund 90 Minuten die Ruinen von Choquequirao (3.080 m). Mit wenigen anderen Reisenden fühlt ihr euch in die Inkazeit zurückversetzt. Der Tag gehört ganz diesem magischen Ort.

Ihr überquert den Choquequirao-Pass (3.300 m) und besucht die geheimnisvollen Terrassen von Pinchaunuyoc. Nach einem Stopp am Río Blanco (2.000 m) geht es hinauf nach Maizal (3.000 m).
Heute erwartet euch der schwierigste Tag: der Aufstieg zum San Juan Pass (4.200 m). Von dort seht ihr endlose Gipfel und Täler. Anschließend steigt ihr hinab nach Yanama (3.600 m) und fahrt weiter nach Santa Teresa. Am Abend entspannt ihr in den heißen Quellen von Cocalmayo.

Zum Abschluss könnt ihr wählen: eine Zugfahrt oder eine Wanderung nach Aguas Calientes, dem Tor zu Machu Picchu. So fügt sich euer Choquequirao-Abenteuer nahtlos in das nächste Wunder der Anden ein.
Die Choquequirao-Wanderung gilt als anspruchsvoll. Die Wege selbst sind jedoch nie gefährlich, sie sind breit genug zum angenehmen Gehen und haben keine ausgesetzten Abhänge. Anspruchsvoll wird die Tour durch die langen Distanzen sowie die steilen Auf- und Abstiege. Im Durchschnitt werdet ihr etwa 8 Stunden pro Tag wandern, daher sind eine gute Fitness und etwas Akklimatisierung an die Höhe unerlässlich.
Wir empfehlen euch, euch mit längeren Tageswanderungen vorzubereiten, um Kondition und Selbstvertrauen für dieses Abenteuer aufzubauen.
Was ihr mitbringen solltet:
Eure Reise wird von einem erfahrenen Trekking-Guide begleitet, der in Erster Hilfe ausgebildet ist. Packtiere tragen euer Gepäck, und es steht immer mindestens ein Notfalltier zur Verfügung, falls jemand erschöpft oder verletzt ist.
Einer der größten Vorteile dieser Wanderung sind die authentischen Übernachtungen: Statt in Zelten übernachtet ihr in familiengeführten Gästehäusern oder Homestays. Das sorgt nicht nur für mehr Komfort, sondern bietet euch auch die seltene Gelegenheit, mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt zu treten und mehr über das Leben in den Anden zu erfahren.

Die beste Zeit, Choquequirao zu besuchen, ist während der Trockenzeit von Mai bis September, wenn die Wege leichter zugänglich sind, die Tage sonnig und die Ausblicke auf die Anden atemberaubend sind. In der Regenzeit (November bis März) bringen starke Regenfälle Herausforderungen und rutschige Pfade mit sich, auch wenn die umliegende Landschaft dann besonders grün und üppig ist.
Um die Ruhe wirklich genießen zu können, plant eure Wanderung am besten früh am Morgen oder an Wochentagen, wenn weniger Wanderer unterwegs sind. Wenn ihr außerhalb der Hauptreisezeit unterwegs seid, könnt ihr diese verborgene Inka-Stadt in völliger Abgeschiedenheit erkunden und euch ganz in ihre mystische Atmosphäre vertiefen.
Ob ihr euch für die Trocken- oder Regenzeit entscheidet, mit der richtigen Vorbereitung und gutem Timing wird euer Choquequirao-Abenteuer unvergesslich. Erfahrt mehr über die beste Reisezeit für Peru, um den perfekten Zeitpunkt für euren Besuch im Land der Inka zu finden.
Eine Wanderung nach Choquequirao kann herausfordernd sein, aber mit unserer fachkundigen Begleitung müsst ihr euch keine Sorgen machen. Wir kümmern uns um alle organisatorischen Details, von lokalen Genehmigungen über erfahrene Guides bis hin zur Routenplanung, sodass ihr euch ganz auf das Erlebnis konzentrieren könnt.
Unser Team sorgt für eure Sicherheit mit wertvollen Wandertipps, Ratschlägen zur Höhenanpassung und aktuellen Wetterinformationen. Unsere ausgebildeten Guides teilen spannende Einblicke in Choquequiraos Geschichte, Kultur und verborgene Ecken, während sie euch sicher über die Pfade führen.
Von der Unterkunftsplanung bis hin zur richtigen Ausrüstung und Wasserversorgung übernehmen wir alles, damit eure Wanderung reibungslos, unvergesslich und sorgenfrei verläuft.
Mit unserer Unterstützung wird euer Choquequirao-Abenteuer nicht nur eine Wanderung, sondern ein einzigartiges Erlebnis im „Goldenen Wiegenbett“ der Inka. Lasst euch von unseren Peru-Touren inspirieren und entdeckt, was ihr nach Choquequirao noch alles erleben könnt.

Choquequirao ist mehr als nur eine Inka-Ruine, es ist ein verstecktes Juwel für abenteuerlustige Reisende, die Einsamkeit, atemberaubende Landschaften und ein authentisches peruanisches Erlebnis suchen.
Von seinen beeindruckenden Terrassen und Tempeln bis zu den unberührten Pfaden voller Wildtiere, dieses Ziel abseits der bekannten Routen bietet euch eine Reise wie keine andere.
Wenn ihr den Menschenmassen entfliehen, in die Geschichte eintauchen und eine Herausforderung annehmen wollt, die jede Mühe belohnt, dann sollte Choquequirao ganz oben auf eurer Peru-Bucket-List stehen.
Kontaktiert uns noch heute, plant euer Choquequirao-Abenteuer und entdeckt die Magie von Perus „Wiege des Goldes“.
Choquequirao ist nur zu Fuß über einen mehrtägigen Trek erreichbar. Der Einstieg erfolgt meist bei Capuliyoc, von dort führt der Weg durch den Apurímac-Canyon, über Marampata bis zur Ruinenstadt auf rund 3.080 Metern. Es gibt keine direkte Straße oder Bahn.
Der Trek gilt als anspruchsvoll. Die Wege sind breit und nicht gefährlich, die Herausforderung sind lange Distanzen, starke Anstiege und Abstiege sowie tägliche Gehzeiten um 8 Stunden. Gute Fitness und Höhenakklimatisierung sind wichtig.
Die beste Zeit ist die Trockenzeit von Mai bis September. Dann sind die Wege stabiler, die Sicht ist besser und Regentage sind seltener. In der Regenzeit von November bis März können Matsch und rutschige Passagen den Aufstieg erschweren.
Wichtig sind feste Wanderschuhe, Schichten für wechselnde Temperaturen, Regenkleidung, Sonnenhut und Sonnencreme, Trekkingstöcke, eine leichte Inlett-Schlafsackeinlage, Trinkflasche und persönliche Essentials. Snacks und eine Kamera sind sinnvoll.
Choquequirao ist ruhiger und weniger besucht, Teile liegen noch unter Vegetation. Die Anlage ist weitläufig und bietet das Gefühl von Entdeckung und Abgeschiedenheit. Der Zugang erfolgt nur zu Fuß, was ein intensives Natur- und Kulturerlebnis schafft.
