background

Höhenkrankheit: Alles, was ihr wissen müsst und wie ihr sie vermeiden könnt (Aktualisiert 2026)

Höhenkrankheit: Alles, was ihr wissen müsst und wie ihr sie vermeiden könnt (Aktualisiert 2026)

Das Wichtigste in Kürze

  • Höhenkrankheit tritt in Peru meist ab etwa 2.500 bis 3.000 Metern auf und betrifft sowohl untrainierte als auch sportliche Reisende.
  • Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Schlafprobleme, Appetitverlust und Erschöpfung, die meist innerhalb der ersten 24 bis 48 Stunden in der Höhe auftreten.
  • Das wichtigste zur Vorbeugung sind langsames Aufsteigen, Ruhetage zur Akklimatisierung, viel Wasser trinken, leichtes Essen und der Verzicht auf Alkohol am ersten Tag in der Höhe.
  • Erste Anzeichen von Höhenkrankheit sollten immer ernst genommen werden, Betroffene sollten sich ausruhen, körperliche Anstrengung vermeiden und bei starker Verschlechterung in eine niedrigere Höhe absteigen.
  • Wer bekannte Herz- oder Lungenerkrankungen hat oder sich unsicher fühlt, sollte vor einer Reise nach Cusco, Machu Picchu, Puno oder in die Andenregion ärztlichen Rat einholen.

 

In Cusco auf 3.400 m (11.200 ft) zu landen, kann aufregend sein und dann vielleicht ein wenig schwindelerregend. Das Heilige Tal liegt etwas tiefer auf etwa 2.800 m (9.200 ft), Machu Picchu ruht auf 2.430 m (7.970 ft), und Puno am Titicacasee steigt bis auf 3.812 m (12.500 ft). Vielleicht hört ihr Einheimische das Wort soroche sagen und fragt euch, wie euer Körper reagieren wird.

Hier kommt die gute Nachricht:
Die meisten Fälle von Höhenkrankheit sind mild und bessern sich in 1 bis 3 Tagen mit Ruhe. Mit einem klugen Plan, einem ruhigen Tempo und den richtigen Gewohnheiten von Anfang an könnt ihr die meisten Probleme vermeiden. Kondition schützt euch nicht, also brauchen sogar Marathonläufer eine Strategie.
Dieser Leitfaden zeigt euch klare Schritte, damit ihr sicher und mit vollem Genuss jede Aussicht erleben könnt.

Seid ihr bereit, eure Reise mit Experten zu planen, die sich um euer Wohlbefinden kümmern?
Kontaktiert uns, um mit einem Peru-Reiseexperten zu sprechen und ein kostenloses, auf euer Tempo abgestimmtes Angebot zu erhalten.

Höhenkrankheit in Peru erklärt: Symptome, Risiken und Mythen

Höhenkrankheit tritt auf, wenn euer Körper in großen Höhen nicht genug Sauerstoff bekommt. Der Luftdruck ist dort niedriger, sodass ihr mit jedem Atemzug weniger Sauerstoffmoleküle aufnehmt. Dieser Mangel kann Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schlimmeres auslösen, vor allem, wenn ihr zu schnell aufsteigt.

Die häufigste Form ist die leichte akute Höhenkrankheit (AMS). Sie fühlt sich oft an wie ein Kater. Schwerere Formen sind selten, aber gefährlich. Hirnödem in großer Höhe (HACE) bedeutet, dass sich Flüssigkeit im Gehirn sammelt. Lungenödem in großer Höhe (HAPE) ist Flüssigkeit in der Lunge. Beide erfordern sofortige medizinische Hilfe und vor allem einen schnellen Abstieg.

wanderer mit wanderstoecken umgeben von berglandschaft

Die Symptome beginnen normalerweise zwischen 4 und 36 Stunden, nachdem ihr in eine größere Höhe gereist seid. Viele von euch fühlen sich innerhalb von 24 bis 72 Stunden besser, wenn ihr auf derselben Höhe bleibt und euch ausruht. Ein schneller Aufstieg vom Meeresspiegel erhöht das Risiko deutlich. Auch eine frühere Höhenkrankheit, Flüssigkeitsmangel, schlechter Schlaf oder eine Erkältung können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Symptome auftreten.

Lasst uns ein paar Mythen aufklären: Sehr fit zu sein schützt euch nicht vor Höhenkrankheit. Alter oder Geschlecht spielen dabei keine Rolle. Und warmes Wetter bedeutet nicht, dass mehr Sauerstoff in der Luft ist. Der Schlüssel liegt in einem langsamen Tempo und klugen Entscheidungen, nicht in eurer Fitness.

Wenn ihr mehr über Vorbeugung und Behandlung erfahren möchtet, schaut euch den Überblick des CDC über Reisen in große Höhen und das entsprechende Kapitel im CDC Yellow Book zum Thema Höhenreisen an.

 

Was sind die häufigsten Symptome der Höhenkrankheit?

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit oder Erbrechen
  • Schwindel oder Benommenheit
  • Kurzatmigkeit bei Anstrengung
  • Müdigkeit
  • Schlechter Schlaf
  • Appetitlosigkeit
  • Beschleunigter Herzschlag

Ihr könnt auch eine leichte Schwellung an Händen oder im Gesicht bemerken. Die meisten von euch fühlen sich mit Ruhe, Flüssigkeitszufuhr und etwas Zeit bald besser. Plant eure Aktivitäten locker und gebt eurem Körper die Chance, sich anzupassen.

frau liegt krank im bett und haelt in einer hand glas wasser und mit anderer handrueckseite an der stirn

Wer ist am meisten gefährdet und warum schützt euch Fitness nicht

  • Ein schneller Aufstieg vom Meeresspiegel
  • Frühere Höhenkrankheit auf anderen Reisen
  • Flüssigkeitsmangel
  • Alkoholkonsum bei der Ankunft
  • Atemwegsinfektionen wie eine Erkältung oder Nebenhöhlenentzündung

Auch starke Läufer und Wanderer können an Höhenkrankheit erkranken. Euer Körper braucht trotzdem Zeit, um sich anzupassen. Ihr werdet schneller atmen, euer Herz arbeitet etwas stärker und im Laufe der Tage produziert euer Körper mehr rote Blutkörperchen. Dieser Prozess lässt sich nicht allein durch gute Kondition beschleunigen.

 

Wann es gefährlich wird: Warnsignale, die ihr nicht ignorieren dürft

Achtet auf Anzeichen von HACE und HAPE:

  • Starke Kopfschmerzen, die trotz Medikamenten nicht besser werden
  • Verwirrung oder Schwierigkeiten beim Denken
  • Probleme, gerade zu gehen
  • Starke Atemnot in Ruhe
  • Feuchter Husten, manchmal mit rosafarbenem Schaum
  • Engegefühl in der Brust
  • Blaue Lippen oder Fingerspitzen

Wenn eines dieser Symptome auftritt, steigt nicht weiter auf, begebt euch sofort in eine niedrigere Höhe und sucht medizinische Hilfe.

junger reisender mit sauerstoffflasche

Wie lange sie anhält und wann ihr euch wieder normal fühlt

Eine leichte Höhenkrankheit bessert sich oft innerhalb von 24 bis 72 Stunden, wenn ihr auf derselben Höhe bleibt. Viele Reisende fühlen sich nach zwei Nächten in Cusco oder nach den ersten Übernachtungen im Heiligen Tal oder in der Nähe von Machu Picchu deutlich besser. Wenn ihr in eine niedrigere Höhe geht, beschleunigt das die Erholung. Sobald ihr euch wieder normal fühlt, könnt ihr eure Aktivitäten langsam steigern.

 

Ein einfacher 4-Schritte-Plan zur Vorbeugung, der in Peru funktioniert

Mit einem einfachen Vier-Schritte-Plan könnt ihr euch optimal auf eine reibungslose Reise vorbereiten. Trefft einfache Entscheidungen, gebt eurem Körper Zeit, esst leicht, trinkt regelmäßig und geht in den ersten Nächten früher schlafen.

Für eine ärztlich geprüfte Checkliste schaut euch die Empfehlungen des CDC zu Reisen in große Höhen und zur Vorbeugung an.

Braucht ihr Unterstützung bei der Planung eurer Aktivitäten rund um die Akklimatisierung? Kontaktiert uns, um mit einem Peru-Reiseexperten zu sprechen und eine individuelle, langsam startende Reiseroute zu erhalten, damit ihr Höhenkrankheit vermeidet.

 

1. Bevor ihr fliegt: Sprecht mit eurem Arzt über Diamox

Wenn ihr bereits Höhenkrankheit hattet oder einen schnellen Aufstieg plant, fragt euren Arzt nach Acetazolamid (Diamox). Eine übliche vorbeugende Dosis liegt bei 125 bis 250 mg alle 12 Stunden, beginnend 24 Stunden bevor ihr die Höhe erreicht, und dann zwei bis drei Tage lang fortsetzen. Personen mit einer Sulfonamid-Allergie oder Schwangere sollten Risiken und Alternativen mit ihrem Arzt besprechen.

Häufige Nebenwirkungen sind ein Kribbeln in den Fingern, vermehrter Harndrang und ein veränderter Geschmack bei kohlensäurehaltigen Getränken. Nehmt das Medikament nicht ohne ärztlichen Rat ein.

ausblick auf die stadt cusco

2. Ankunftstag: Flüssigkeitszufuhr, Ruhe und leichte Mahlzeiten

  • Trinkt regelmäßig Wasser, etwa 2 bis 3 Liter über den Tag verteilt.
  • Fügt Elektrolyte hinzu, besonders wenn ihr kein reines Wasser mögt.
  • Verzichtet auf Alkohol und haltet den Koffeinkonsum gering.
  • Wählt leichte, kohlenhydratreiche Mahlzeiten wie Suppen, Reis, Obst und Gemüse.
  • Bewegt euch langsam und meidet lange Treppen.
  • Plant den Tag ruhig und geht früh schlafen.

 

3. Die ersten 48 Stunden: Langsames Tempo, Heiliges Tal zuerst, kein Alkohol

Wenn ihr nach Cusco fliegt, übernachtet am besten in den ersten Nächten im Heiligen Tal. Die niedrigere Höhe hilft eurem Körper, sich sanfter anzupassen.

Plant leichte Aktivitäten, ruhige Spaziergänge und ausreichend freie Zeit. Vermeidet anstrengende Wanderungen oder lange Läufe. Trinkt in den ersten 48 Stunden keinen Alkohol. Nehmt warme Kleidung, Sonnenschutz und eine wiederbefüllbare Trinkflasche mit.

 

4. Lokale Helfer: Coca-Tee, Soroche-Tabletten und Sauerstoff

Coca-Tee (Mate de Coca) ist ein beliebtes lokales Getränk. Manche Reisende finden, dass er leichte Symptome wie Kopfschmerzen oder Müdigkeit lindert.

coca tee auf dem tisch

Soroche-Tabletten in Peru können Aspirin, Koffein und manchmal Acetazolamid enthalten. Lest die Packungsbeilage sorgfältig und fragt in der Apotheke nach, was genau enthalten ist. Wenn ihr Herz- oder Magenprobleme habt, sprecht vorher mit einem Arzt.

Viele Hotels in Cusco haben Sauerstoff vorrätig, der die Symptome für kurze Zeit lindern kann. Sauerstoff hilft euch, euch besser zu fühlen, ersetzt aber keine Akklimatisierung.

 

Was ihr tun solltet, wenn ihr Höhenkrankheit bekommt

Bleibt ruhig, macht langsam und hört auf euren Körper. Eine leichte Höhenkrankheit bessert sich oft mit Ruhe und ausreichend Flüssigkeit auf derselben Höhe. Wenn sich die Symptome verschlimmern oder nach 24 bis 48 Stunden nicht verbessern, begebt euch an einen niedrigeren Ort. Treten Warnsignale auf, solltet ihr sofort absteigen und medizinische Hilfe suchen – besonders, wenn ihr Wanderungen wie den Inka-Trail unternehmt.

Reiseärzte und Apotheken in Cusco und im Heiligen Tal sind es gewohnt, Reisenden zu helfen. Haltet eure Reisedaten, Versicherungsinformationen und eine Liste eurer Medikamente griffbereit.

llama mit einheimischer in typischer inkakleidung

Schritte zur Selbsthilfe, die schnelle Linderung bringen

  • Unterbrecht eure Aktivität und setzt oder legt euch hin.
  • Trinkt Wasser oder ein Getränk mit Elektrolyten in kleinen Schlucken.
  • Esst einen kleinen, leichten Snack wie Cracker oder Obst.
  • Nehmt bei Kopfschmerzen Ibuprofen oder Paracetamol, wenn euer Arzt dies empfohlen hat.
  • Verwendet Medikamente gegen Übelkeit nur, wenn sie euch ärztlich verschrieben wurden.
  • Atmet langsam und tief und versucht, kurz zu schlafen.
  • Wenn vorhanden, nutzt für kurze Zeit Sauerstoff, ruht euch anschließend weiter aus.

 

Wann ihr in Cusco oder im Heiligen Tal medizinische Hilfe suchen solltet

Sucht ärztliche Hilfe auf, wenn ihr Folgendes bemerkt:

  • Starke oder zunehmende Kopfschmerzen
  • Wiederholtes Erbrechen
  • Atemnot in Ruhe
  • Brustschmerzen
  • Verwirrung oder Schwierigkeiten beim Gehen
  • Symptome, die sich nach 24 bis 48 Stunden nicht bessern

Bittet euer Hotel, einen Arzt zu rufen oder euch zur nächsten Klinik zu begleiten. Nehmt eure Versicherungsdaten sowie eine Liste eurer Medikamente und Allergien mit.

medizin in der apotheke

Wie und wann ihr absteigen solltet, auch während einer Tour

Ein Abstieg in eine niedrigere Höhe ist die wirksamste Behandlung bei mittleren bis starken Symptomen. Praktische Schritte sind:

  • Wechselt von Cusco ins Heilige Tal.
  • Wenn ihr euch bereits im Heiligen Tal befindet, reist weiter nach Machu Picchu Pueblo oder in einen tiefer gelegenen Ort.
  • Wenn ihr in Puno seid, fahrt so bald wie möglich in eine tiefer liegende Stadt.

Informiert euren Guide frühzeitig. Der Transport kann organisiert werden, eure Gesundheit hat immer Vorrang. Touren lassen sich anpassen und verschieben, sobald ihr euch wieder stärker fühlt.

Möchtet ihr eine Reiseroute, die mit kluger Akklimatisierung geplant ist? Kontaktiert uns für ein kostenloses Angebot, und lasst euch von einem Peru-Reiseexperten eine komfortable Route zusammenstellen.

 

Plant eure Peru-Reise für eine leichte Akklimatisierung

Gebt eurem Körper einen sanften Start. Wenn möglich, fliegt zuerst nach Lima und ruht euch dort eine Nacht aus, bevor ihr weiter nach Cusco fliegt. Übernachtet in den ersten Nächten im Heiligen Tal, das niedriger liegt als Cusco. Unternehmt anschließend den Tagesausflug nach Machu Picchu und genießt die Sehenswürdigkeiten von Cusco, sobald ihr euch besser fühlt.

Hebt den höchsten Punkt, Puno, bis zum Schluss auf. So planen wir unsere personalisierte Peru-Reisen, um euch ein rundum angenehmes und unvergessliches Erlebnis zu bieten.

ausblick auf die stadt puno und den titicacasee

Ein ruhiges Tempo stärkt euer Selbstvertrauen und sorgt dafür, dass ihr genug Energie für all die Erlebnisse habt, für die ihr gekommen seid.

Hier ist ein kurzer Überblick über die wichtigsten Stopps und ihre Höhenlagen.

OrtHöhe in ftHöhe in m
LimaSea levelSea level
Heiliges Tal~9,200~2,800
Cusco11,2003,400
Machu Picchu7,9702,430
Puno/Titicaca12,5003,812

 

Beispielrouten, die das Risiko verringern

  • Klassische Route, 7–9 Tage: Eine Nacht in Lima, zwei Nächte im Heiligen Tal, zwei Nächte in Cusco, eine Nacht in Machu Picchu, anschließend eine weitere Nacht in Cusco und danach – wenn ihr möchtet – weiter nach Puno. Haltet die ersten beiden Tage ruhig und entspannt.
  • Kurzreise, 4–6 Tage: Beginnt mit ein bis zwei Nächten im Heiligen Tal, besucht danach Machu Picchu und verbringt die Nächte drei und vier in Cusco. Plant größere Wanderungen frühestens ab dem dritten Tag.

Beide Varianten verringern euer Risiko, da ihr zunächst in tieferer Höhe übernachtet und erst nach Cusco aufsteigt, wenn ihr euch besser fühlt. Für mehr Inspiration schaut euch unsere Peru Touren an.

 

Was ihr für Komfort in der Höhe einpacken solltet

  • Wiederbefüllbare Trinkflasche oder Trinksystem
  • Elektrolyt-Pulver oder -Tabletten
  • Ein einfaches Schmerzmittel
  • Ärztlich verschriebene Medikamente wie Diamox
  • Leichte Snacks für Energie
  • Sonnenhut, Sonnenschutz mit LSF 30+, Lippenbalsam und Sonnenbrille
  • Leichte Kleidung in Schichten: atmungsaktive Basisschicht, Fleece, winddichte Jacke
  • Kleines Pulsoximeter, wenn ihr eure Werte beobachten möchtet
  • Kopien eurer Rezepte und eine Liste eurer Medikamente

Für eine vollständige Übersicht schaut euch unsere Peru-Packliste an.

 

Cusco, Heiliges Tal und Machu Picchu: Die clevere Reihenfolge für euren Besuch

Zuerst in niedrigerer Höhe zu übernachten, ist die beste Entscheidung bei der Routenplanung. Plant an den ersten beiden Tagen leichte Aktivitäten im Heiligen Tal. Besucht Machu Picchu am zweiten oder dritten Tag.

Entdeckt die Museen, Märkte und historischen Sehenswürdigkeiten von Cusco erst, wenn sich euer Körper an die Höhe gewöhnt hat. Längere Wanderungen, wie zum Regenbogenberg oder zum Humantay-See, hebt euch für den dritten Tag oder später auf, dann fühlt ihr euch stabil und voller Energie.

 

Höhenkrankheit in Peru: Kein Problem, wenn ihr gut vorbereitet seid!

alpacas in der berglandschaft umgegben vom blauen himmel

Verlangsamt euren Aufstieg, trinkt ausreichend Wasser, esst leicht und verzichtet anfangs auf Alkohol. Sprecht mit eurem Arzt, ob Acetazolamid für euch sinnvoll ist. Ruht euch aus, wenn euer Körper danach verlangt.

Die meisten Fälle von Höhenkrankheit in Peru sind mild und verschwinden mit der Zeit, besonders, wenn ihr eure Reise gut geplant und in einem angenehmen Tempo gestaltet habt. Gönnt euch einen sanften Start, und die Anden werden euch mit klaren Ausblicken und ruhiger Energie belohnen.

 

Häufige Fragen zur Höhenkrankheit in Peru

Was ist Höhenkrankheit und ab welcher Höhe tritt sie in Peru auf?

Höhenkrankheit, auch akute Bergkrankheit genannt, ist eine Reaktion des Körpers auf den geringeren Sauerstoffgehalt in großer Höhe. In Peru tritt sie typischerweise ab 2.500 bis 3.000 Metern auf, zum Beispiel in Regionen wie Cusco, dem Heiligen Tal, dem Titicacasee oder auf Trekkingrouten in den Anden. Der Körper braucht Zeit, um sich an die dünnere Luft zu gewöhnen, deshalb sind die ersten Tage in der Höhe am kritischsten.

 

Welche typischen Symptome der Höhenkrankheit können in Peru auftreten?

Die häufigsten Symptome der Höhenkrankheit sind dumpfe oder pulsierende Kopfschmerzen, Übelkeit, manchmal Erbrechen, Schwindel, Appetitlosigkeit, Kurzatmigkeit bei Anstrengung und Schlafstörungen. Viele Betroffene fühlen sich zudem ungewöhnlich müde oder schwach. Diese Beschwerden beginnen meist einige Stunden nach dem Erreichen einer neuen Höhe und erreichen innerhalb von 24 bis 48 Stunden ihren Höhepunkt. Wer solche Symptome bemerkt, sollte sich ausruhen und den Zustand beobachten.

 

Wie kann ich Höhenkrankheit bei einer Reise nach Peru vorbeugen?

Die wichtigste Vorbeugung ist ein langsamer Aufstieg. Plane, wenn möglich, eine Nacht auf mittlerer Höhe, bevor du auf große Höhe reist, zum Beispiel eine Übernachtung auf Meereshöhe in Lima, bevor du nach Cusco fliegst. Trinke viel Wasser, iss leicht und verzichte in den ersten 24 Stunden in der Höhe auf Alkohol und sehr schwere Mahlzeiten. Vermeide intensive körperliche Anstrengung direkt nach der Ankunft. Viele Reisende schwören zudem auf Coca-Tee oder -Bonbons, diese ersetzen aber keine medizinische Vorsorge. Personen mit Vorerkrankungen sollten eine ärztliche Beratung und gegebenenfalls geeignete Medikamente in Betracht ziehen.

 

Was soll ich tun, wenn ich in Peru erste Anzeichen von Höhenkrankheit bemerke?

Bei leichten Symptomen wie Kopfschmerzen, leichter Übelkeit oder Müdigkeit solltest du dich ausruhen, viel trinken und starke körperliche Anstrengung vermeiden. Oft bessern sich die Beschwerden innerhalb eines Tages, sofern du nicht weiter aufsteigst. Werden die Symptome stärker, kommen Atemnot in Ruhe, starke Kopfschmerzen, Gangunsicherheit, Verwirrtheit oder anhaltendes Erbrechen hinzu, ist das ein Warnsignal. In diesem Fall ist ein schneller Abstieg in eine niedrigere Höhe und ärztliche Hilfe wichtig. Schwere Formen der Höhenkrankheit können gefährlich werden und gehören immer in medizinische Behandlung.

 

Welche Regionen in Peru sind besonders von Höhenkrankheit betroffen?

Besonders betroffen sind Reiseziele in den Anden mit hoher Lage. Dazu gehören Cusco (rund 3.400 Meter), das Altiplano rund um den Titicacasee mit Puno, Teile des Colca Canyons, Arequipa im Umland und viele Trekkingrouten, etwa auf dem Inka Trail oder zum Salkantay. Machu Picchu selbst liegt etwas tiefer, der Ausgangspunkt vieler Touren, wie Cusco oder bestimmte Pässe, liegt jedoch deutlich höher. Wer diese Regionen besucht, sollte die Höhe in seine Reiseplanung einbeziehen und genug Zeit für Akklimatisierung einplanen.

36 Kommentare
  • 14 Juli, 2024 um 8:42 a.m. Uhr

    Tenemos planeado ir a Peru en noviembre. Mi esposo padece de muchas condiciones incluyendo cirugías de corazón y presión arterial alta. Su neuro cirujano, que es peruano, nos dijo que él sí podía viajar a Peru, mi pregunta es ¿Si compro una máquina de oxígeno portable, estaría reduciendo los síntomas de mal de altura? ¿Le servirá?

    • 14 Juli, 2024 um 9:55 a.m. Uhr

      ¡Hola Ana!

      Es genial que estén planeando un viaje a Perú en noviembre. En cuanto a tu pregunta sobre el mal de altura, una máquina de oxígeno portátil puede ayudar a reducir los síntomas del mal de altura al proporcionar oxígeno adicional cuando sea necesario. Esto puede ser especialmente útil en lugares de gran altitud como Cusco y Machu Picchu.

      Sin embargo, es importante consultar con su médico antes de viajar para asegurarse de que este enfoque sea adecuado para las condiciones de salud específicas de tu esposo. Además, es recomendable planificar una aclimatación gradual, hidratarse bien y evitar el esfuerzo físico excesivo al llegar a altitudes elevadas.

      Si tienen más preguntas, no duden en enviarnos un correo a [email protected].

  • 14 Februar, 2024 um 8:53 p.m. Uhr

    Un niño de 9 años con 40kg de peso, qué puede tomar para el soroche? aparte de hidratarse y tomar mate de coca? …en nuestro caso, viajamos a Cuzco y de los 4 días, 3 días estuvo mal! ya sea caminando, con frio, calor. Su primer día estuvo muy bien. En la noche del 2do día le dio soroche, luego en la tarde del 3er día y en la mañana del 4to día. Tomando siempre mate de coca pero sin medicarlo.

    • 15 Februar, 2024 um 10:51 a.m. Uhr

      Hola Vane! Recomendamos hablar con un doctor en estos casos, nosotros no estamos calificados para dar consejos médicos sobre la salud de tu hijo. Que se mejore pronto!

      Saludos!

  • 3 September, 2023 um 2:10 p.m. Uhr

    Es normal sentir como los efectos después de descender ??
    Llevo 5 días aprox desde que baje y me eh sentido así como un poco mariado y como con falta de concentración , esto me pasó desde que subí a 4600 en mi trabajo

    • 4 September, 2023 um 3:26 p.m. Uhr

      Hola Maximiliano, gracias por tu comentario. Recomendamos que saques cita con un médico para que te pueda ayudar con el tema, ya que nosotros no estamos capacitado para hacer ese tipo de evaluación.

      Saludos,
      Oliver

  • 28 August, 2023 um 7:18 a.m. Uhr

    Tengo artritis y voy a viajar y visitar desaguadero Bolivia por tierra.. que tanto me afectara la altura por mi condición de salud ? que debo hacer o qué medidas debo tomar ? Es mi duda.. gracias

    • 30 August, 2023 um 11:37 a.m. Uhr

      Hola Dame, recomendamos que antes de viajar consultes con tu médico. Es importante acostumbrarse a la altura poco a poco, siempre tomando las medidas necesarias como tomar mucha agua, comer comida ligera y tomar pastillas como el Soroche.

      Saludos,
      Oliver

  • 12 Juli, 2023 um 10:48 a.m. Uhr

    Puede ir a Machu Picchu una persona con cirugía de corazón. Toma medicamento para la presión con bien control

    • 14 Juli, 2023 um 11:53 a.m. Uhr

      Hola Ilda, cómo estás? Recomendamos que primero hables con tu doctor antes de planear tu visita a Machu Picchu para evitar cualquier inconveniente potencial. Nosotros somos expertos en el tema de viajes, pero no somos doctores para darte una recomendación personalizada en cuanto a temas de salud. Esperamos que nos puedas visitar pronto. 🙂

      Muchas gracias y saludos,
      Oliver

  • 18 August, 2022 um 8:43 p.m. Uhr

    No sé supone que los aviones están preparados para los pasajeros para contrarestar el mal de altura??

    • 3 März, 2023 um 6:48 a.m. Uhr

      Los aviones tienen cabina presurizada, el problema es AL DESCENDER DEL AVIÓN.

  • 30 Mai, 2022 um 4:59 p.m. Uhr

    Yo les recomiendo las capsulas naturales
    ALTIVITAL son hechas con hojas de coca, de muña, guaraná y jengibre. son efectivas si tomas dos en la mañana y dos en la tarde solo los 3 primeros dias en altura. no tiene contraindicaciones, no hacen daño y las pueden tomar niños y ancianos.

    • 31 Mai, 2022 um 8:24 a.m. Uhr

      Hola Cecilia, gracias por tu recomendación! La próxima vez que viajemos a Cusco lo vamos a tener en cuenta.
      Saludos 🙂

      • 7 Oktober, 2023 um 10:20 a.m. Uhr

        Si viajo con mi bebé de año y Medio como le puede afectar la altura? Y en tal caso que si se le podría dar algo?

        • 8 Oktober, 2023 um 12:09 p.m. Uhr

          Hola Isabel, gracias por tu comentario. Recomendamos consultar ese tema con tu médico de confianza.

          Saludos
          Oliver

    • 24 Oktober, 2022 um 12:47 p.m. Uhr

      A mi el jengibre me sube presión será que estas cápsulas no me hagan daño?

  • 21 Mai, 2022 um 9:35 a.m. Uhr

    Gracias por todos las muy buenas sugerencias. Cada experiencia puede ser muy diferente a la de otros pero al final lo que más preocupa es de que manera la salud puede ser afectada.
    Pensamos hacer nuestro viaje a Cusco para agosto Machu Picchu etc, en particular, tengo artritis en rodillas y varices, también me preocupa si la altura podría afectar la parte vascular….

    • 21 Mai, 2022 um 11:03 a.m. Uhr

      Hola Jutta, muchas gracias por tu comentario. Es muy cierto lo que dices, cada experiencia puede ser muy diferente a la de otros. Por eso y muy importante seguir las recomendaciones generales para evitar cualquier tipo de inconveniente. En cuanto a tu caso particular recomendaría que hables con un médico para que te pueda dar una opinión profesional.

      Ojalá puedan viajar a Cusco pronto! 🙂 Saludos.

  • 14 Mai, 2022 um 10:11 a.m. Uhr

    Hello! Thanks a lot for the information!
    I’m planning to go next month in June to Cusco for 4 days, however, just have a question if a women probably is pregnant for one month could still get any medication or local remedy? Definetly in that case we wil ask her doctor in advance.

    • 15 Mai, 2022 um 6:52 p.m. Uhr

      Hey Ed, thank you for your message! This is a very good question and we’d rather not give any recommendation as we are no experts in this field. As you say, best would be to talk to your doctor in advance so you can prepare properly. Let us know if you need anything else. 🙂

  • 12 Mai, 2022 um 2:16 p.m. Uhr

    Awesome article! I’m traveling with my family to Peru next month and we are very excited. Have you heard how children do with the altitude? I’m curious if they will need to medicine or will be fine on their own.

    • 15 Mai, 2022 um 6:44 p.m. Uhr

      Hey Mike, glad the article helped. Thank you for your kind words! 🙂

      Regarding your question, we’ve never had any problems so far with the children that travelled with us. Best would probably to double check with your doc and see what recommendations they give. From past travelers we know that they gave Soroche pills to their kids when they were having issues with the altitude apart from the other recommendations, e.g. rest, drink lots of water and coca tea etc. Let us know if you have any other questions.

      Saludos, Oliver

  • 21 Februar, 2022 um 12:09 p.m. Uhr

    Very cool and thanks for sharing this. Is Palccoyo still the „hidden“ gem or can we expect in April more travellers there than at Vinicunca?

    • 21 Februar, 2022 um 1:17 p.m. Uhr

      Hello Doug, thanks a lot for your positive words. April is the start of the dry season and for that reason you’ll face more travellers in Peru than the months before. However, at Palccoyo you won’t face as many travellers as at Vinicunca and you will embrace the beautiful landscapes. For more information about the two rainbow mountains have a look at our blog post: differences between Palccoyo and Vinicunca rainbow mountain. Best, team exploor

  • 6 Dezember, 2021 um 10:41 p.m. Uhr

    Hola quisiera me ayuden con esta gran duda que tengo; si una persona que está acostumbrada a viajar en avión o sea ha viajado en avión varías veces Y no ha sentido ningún síntoma de mal de altura. Será que por tierra al visitar desaguadero y bolivia que son zonas altas puede sentir síntomas porque de verdad que en avión no los ha sentido por eso mi duda .. porque acá en el documental dice que lo sufren mucho las personas que viajan en avión ?? Gracias si pueden aclararme las dudas muy agradecida bendiciones

    • 12 Oktober, 2022 um 7:07 a.m. Uhr

      El avión tiene cabina presurizada es como estar a cero metros sobre el nivel del mar, mientras que si te trasladas por tierra tu cuerpo se tiene que adaptar a los 3000 o 4000 mts sobre el nivel del mar totalmente diferente e incomparable

      • 27 Oktober, 2022 um 4:13 a.m. Uhr

        No es cero es 14.7 al nivel del mar

  • 22 November, 2021 um 1:29 p.m. Uhr

    Great info! Is it really not possible going to the gym or doing an exercises in Cusco? And where can I get the pills?

    • 22 November, 2021 um 1:39 p.m. Uhr

      Hello P3t3,
      it’s very important that you are getting used to the altitude in Cusco. For that reason we highly recommend avoiding sport in the first 24-48 hours. Besides that, you’ll get the altitude pills such as sorojche already at the airports in Lima/Cusco or at every pharmacy in Peru. Let us know if you have any further questions.

  • 13 September, 2021 um 10:09 p.m. Uhr

    Dear Exploor team, I really appreciate the free tips on your blog! If I have 3 days in Cusco which tours would you recommend, also considering the altitude? I heard many people got sick at Rainbow Mountain. Cheers Blake

    • 15 September, 2021 um 8:29 a.m. Uhr

      Hey Blake, thank you for your comment. We’d recommend visiting the Sacred Valley, Machu Picchu and either Rainbow Mountain or Humantay Lake (in the same order as the former destinations are at a lower altitude than the latter). People that get sick at Rainbow Mountain mainly because they didn’t give their body enough time to get used to the altitude. This is very important to consider! If you have any other questions just let us know 🙂

  • 26 August, 2021 um 1:20 p.m. Uhr

    Thanks for this info! Quick follow up question; which altitude sickness medicine would you recommend we should buy when in Peru?

    • 26 August, 2021 um 8:33 p.m. Uhr

      Glad it was helpful! I’d recommend Sorojchi Pills, you can get them at every pharmacy in Peru.

    • 11 April, 2023 um 6:30 a.m. Uhr

      Hi, thank you for the information!
      I wanted to understand, when arriving in Cusco I should rest a few days before going on any hike?
      Thank you!

      • 11 April, 2023 um 9:30 a.m. Uhr

        Hey Brenda, how are you doing? Glad the article is helpful!

        We definitely recommend resting 24-48 hours before going on a high-altitude hike, such as Rainbow Mountain, Humantay Lake or Salkantay Trek. This way you allow your body to get used to the altitude. Hope this helps, let us know if you have any additional questions.

        Saludos,
        Oliver

Kommentieren

Loading
>